|
Im Januar 1981 wurde das Unternehmen von Siegfried G. Herbst gegründet. Herr Herbst war vor der Firmengründung 10 Jahre in der gleichen Branche als leitender Angestellter tätig. In dieser Zeit stellte er fest, daß insbesondere für den Untertagebereich nur schlechte oder anfällige Hebezeuge und Transportgeräte zur Verfügung standen. Auf der verlängerten Werkbank wurden damals schon für den Bergbau Spezial- und Sondermaschinen gefertigt. Nach der Unternehmensgründung wurde dieses Nieschengeschäft fortgeführt. Durch die Nähe zur Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt sowie den Instituten der Braunschweiger Universität wurde eine neuartige Entwicklung auf das junge Unternehmen übertragen. Herbst Förder- und Hebetechnik GmbH entwickelte für den Untertageeinsatz den 1. knickgelenkten Großstapler der Welt für die Einlagerung von Atommüll in Containern und Gebinden, die für die Schachtanlage Konrad in Salzgitter gedacht war. Der Stapler wurde konstruiert, gebaut und erprobt. Daraufhin erfolgten weitere Aufträge, z.B. die Entwicklung eines Kranfahrzeuges für die Transporterprobung von hochaktiven Abschirmbehältern. Danach folgten Spezialtransporteinheiten für Atommüll für den Bahn- und Straßentransport sogenannte Stoßdämpfer mit Unfallsimulation als Schutz für die Atommüllbehälter. Weitere Entwicklungen kamen, sodaß die Konstruktionsabteilung vergrößert werden mußte. Durch die Mithilfe der TU Braunschweig, z.B. das Institut für Stahlbau, waren die vorgenannten Hightech-Produkte möglich. Ende der 80´er Jahre stellte Herr Herbst fest, daß die Politik sich nur schwerfällig hinsichtlich von Endlagerstätten wie Konrad und Gorleben bewegte. Deshalb wurde das Know-How aus dem Maschinenbau für radioaktive Transporte für Konstruktionen in konvertionellem Bergbau eingesetzt. Hier setzte S. Herbst wieder auf die Zeit vor den 80´er Jahren und belieferte den Bergbau mit speziellen Hebe- und Transportgeräten mit hervorragender Technik und Betriebsfestigkeit, gewachsen aus den Anforderungen der Atomindustrie. Diese Entscheidung war richtig. Denn bis heute hat sich in der Angelegenheit „Endlager“ nichts getan. Inzwischen hat sich HFH GmbH Sonderbau und Bergwerksmaschinen in den Bergwerken einen hervorragenden Ruf geschaffen, sodaß auch Großmaschinen wie Fahrlader und Beraubermaschinen mit einem Einsatzgewicht bis zu 40 t in Auftrag gegeben wurden. Die Produktpalette hat sich inzwischen bis auf alle gummibereiften Untertagemaschinen ausgeweitet. Auch in dem Bereich Schlagwetterschutz (Ex-Schutz) für Untertage, in der Gruppe 1, wurden Eigenentwicklungen vorgenommen und entsprechend Erfahrungen gesammelt. Die Weiterentwicklung von speziellen Dieselmotoren im Ex-Schutz läuft zur Zeit mit Motoren von MAN mit einer Leistung von 80 bis 220 Kw. Der Markt stellte die Anforderung an HFH spezielle Kompaktstapler zu entwickeln. Dies erfolgte im Jahre 2003. Es handelt sich hier um Frontgabelstapler mit äußerst geringen Abmessungen von 8 – 30 t Tragkraft. Näheres entnehmen Sie bitte unseren Seiten über Superkompaktstapler. Unsere gesamte Betriebsphilosophie beruht sich auf die Kundenzufriedenheit und zwar durch einen hohen Qualitätsstandard und Kundennähe.
|